Sport frei Michi

Der Wings for Life in München …

… stand am 8. Mai ganz dick im Laufkalender. Letztes Jahr noch als Selfie Runner, dieses Jahr Starter in München und das zusammen mit ca. 8000 laufbegeisterten Menschen, die mit ihrem Sport etwas Gutes tun wollen, denn die gesamten Startgelder fließen in die Rückenmarksforschung. Also ging es am Muttertag um 9 Uhr ab Nürnberg in die bayrische Landeshauptstadt, wo Resi und ich zwei Stunden später schon bei der Startnummernausgabe im Olympiapark standen und ohne Wartezeiten unsere Nummern abholten. Danach erwartete uns ein richtiges …

Lauffest

OlympiaParkWFLWR

… was in der Dimension wahrscheinlich seinesgleichen sucht. Das ganze Areal voller Läufer aus aller Herren Ländern, die sich an den Ständen der Aussteller, auf den Wiesen des Parks und vor den Foodtrucks drängelten. Wir genossen also die Atmosphäre, schlenderten durch das Gelände und entspannten noch etwas am See – ich wurde beim Füttern einer Gans von selbiger gebissen 🙁 – bis wir uns ca. 30 Minuten vor dem Start am Parkplatz umzogen und gemütlich in unseren Startblock schlenderten. Die Ordner der jeweiligen Blocks achteten extrem auf die richtige Kategorie, was uns das obligatorische Warten beim Massenstart allerdings nicht ersparte. Die …

Ziele

.. für dieses Jahr:  Spass haben, gemeinsam Laufen und die 20K schaffen. Nun läuft es ja aktuell mit dem Laufen bei mir nicht so gut, das Knie schmerzt kontinuierlich und daher komme ich nicht richtig ins Training. Dieses böse Training hat auch dem Reserl gefehlt und daher dachte ich, dass die 20K, was ungefähr einem Kilometerschnitt von 5:30 Minuten bedeutet, drin sein sollten. Uns wurde aber schnell klar, dass das eben ohne dieses böse Training nicht drin sein sollte. Der …

Lauf

Resi und Michi

… wurde mit dem Rocky Song „Eye of Tiger“ gestartet und ein gänsehautstiftendes Jubeln ging durch die Massen, die sich langsam in Bewegung setzten. Wir befanden uns im zweiten Startblock „Orange“ und schon hier war ein schneller Start nicht möglich, weshalb man bei einem Rekordversuch viel weiter vorne stehen sollte. Der erste Teil des Laufes, ich würde sagen fast die ersten 10 Kilometer, führten kreuz und quer durch den Olympiapark. An den verschiedenen Brücken sieht man also immer wieder die Läufer, die vor beziehungsweise hinter einem sind und feuert sich natürlich an. Die Leute auf der Brücke jubeln den Läufern unter der Brücke zu und umgekehrt. Gemeinsam mit den Parkgängern, die auf den Wiesen entspannten und der Sonne am Himmel eine klasse Atmosphäre. Die Hitze machte allerdings vielen Läufern zu schaffen, so auch Theresa. Die ersten Kilometer sind wir noch unter 6 Minuten gelaufen, doch mit jedem weiteren Kilometer wurde es immer härter und schnell waren es zwischen 6 und 7 Minuten für die 1000 Meter.  Das Catcher Car hat uns dann bei ca. 13 Kilometer überholt und wir konnten bis zur nächsten Verfolgungsstation (immer aller 5k) spazieren. Dort gab es dann Getränke (Wasser, Iso, Red-Bull-SCHORLE), Bananen und viel zu wenig Busse für den Rücktransport. Genau das war das einzig Schlechte an dem Lauf. Wir mussten über 60 Minuten in der Sonne warten, um dann in einem überfüllten Bus 45 Minuten zurückzufahren. Eine Dreiviertelstunde mit Leuten, die bei ca. 28 Grad 15 Kilometer gelaufen sind ist nicht der optimalste Abschluss für eine ansonsten schöne Veranstaltung. Direkt im Stadion konnten wir die fahrende Sauna verlassen und wurden beim Aussteigen von anderen Läufern auf den Rängen bejubelt – der Hammer 😉 Aber okay, die Fahrt war mindestens so anstrengend wie der Lauf selbst. Verbesserungsbedarf !!!

NoShuttle

Ein Team in Teams

Dieses wie auch letztes Jahr konnte man sich zusätzlich in Teams organisieren. Ich habe das nur am Rand mitbekommen und mich beim erstbesten Team angemeldet – Team „Matthias Schweighöfer“. Unter allen Teilnehmern wird wohl eine Rolle in einem seiner Filme verlost. Nun mag ich seine Filme nicht sonderlich, aber über Geschmack lässt sich ja nicht streiten. Allerdings dachte ich, dass er als Team-Namensgeber auch seine Laufschuhe schnürt. Fehlanzeige 🙁 Wohingegen der Florian Neuschwander mit seinem Team „Run with the Flow“ omnipräsent war und den WFLWR-Rekord zu recht rausgeballert hat.

Resümee

Der Wings For Life World Run war ein absoluter Höhepunkt in meiner kurzen Laufkarriere. Für die Leute um mich rum und mich selbst stand der Spass und die gute Sache im Vordergrund und das hat die Veranstaltung für mich ausgemacht. Hinsichtlich unserer Ziele haben wir also alle Primärziele erreicht und das mit der Strecke holen wir einfach nächstes Jahr nach.

Bis dahin – vielleicht in einem Schwieghöfer Film,
#SportFrei

michi • 16. Mai 2016


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