Sport frei Michi

Auf zum zweiten Jahresziel …

… da ich mich beim Schwimmen immer noch wie ein E-„Biker“ mit leerem Akku einen Kilometer vor der nächsten Steckdose fühle, fällt die Wahl des nächsten Jahresziels auf die 10k unter 41 Minuten. Nach Adam Riese macht das 4:06 Minuten pro 1000m. Ein weiteres Zeichen für die Verzweiflung um mein nichtvorhandenes Schwimmtalents, was ich aber immer noch wöchentlich zwischen den Kacheln der lokalen Schwimmbäder suche.

Der erste Meilenstein auf dem Weg zur neuen Laufbestzeit wird der 6,2 … Achtung: Meilenlauf 😀 im Nürnberger Südwestpark werden. Am 11. Juni werden dort voraussichtlich 1800 Fun-Runner um den Gewerbepark laufen, was nicht mehr so viel Zeit für die Vorbereitung lässt.

Wenn ich auf das bisherige Training dieses Jahres (Grundlagenausdauer) zurückschaue, scheint die Erreichung des Ziels bis zum Event mehr als unrealistisch. Das meinte auch die Lauftrainings-App von Runner’s World, die mich in den nächsten Woche begleiten wird. Eigentlich gebe ich ja nicht viel auf universelle Trainingspläne, aber wenn man selber keinen Plan hat kann es nicht schaden. 😉

Nach der Eingabe von Geschlecht, Größe, Alter und Maximalpuls können auch schon die Ziele definiert werden. In meinem Fall: Wettkampf, 10km in 40 Minuten bis 11.06. Erstes Feedback von der App: Nicht möglich, da für einen Trainingsplan mindestens 8 Wochen benötigt werden. Wollen Sie fortsetzten? Ja und schon konnte ich auf die ersten zwei Wochen meines neuen Trainingsplans zugreifen:

05.05: Intervalltraining – 15 min Einlaufen -> 8×800 m in je 2:58 min mit ja 400 m Trabpause -> 15 Auslaufen
06.05: Ruhiger Dauerlauf – 70 min ruhiger Dauerlauf Puls: 144 – 153 / 5:31 min/km
08.05: Zügiger Dauerlauf – 10 min Einlaufen -> 40 min zügiger Dauerlauf Puls: 163 – 168 / 4:16 min/km – 10 min Auslaufen
09.05: Ruhiger Dauerlauf – 45 min ruhiger Dauerlauf Puls: 144 – 153 / 5:31 min/km
10.05: Langsamer Dauerlauf – 90 min langsamer Dauerlauf Puls: 134 – 144 / 5:52 min/km mit 3 Steigerungen

Beim ersten Intervalltraining habe ich neben meinen deutlichen Geschwindigkeitsdefizit auch erkannt, dass 800 m ohne Sauerstoff verdammt lange werden können. Ich hatte leider meine Uhr nicht dabei. Die App zeichnet nur die „Trainingssession“ auf und unterstützt einen nicht während des Trainings durch Ansagen oder Vibration. Die restlichen Dauerlauftage liefen umso besser, ich konnte alle Vorgaben des Trainingsplans einhalten und konnte im vorgegeben Pulsbereich noch bessere Zeiten laufen. Insgesamt kam ich in meiner ersten Trainingswoche auf 60.4 km, die sich in den Beinen bemerkbar machten. Auf Radeln habe ich komplett verzichtet und das Schwimmtalent nur zweimal gesucht.

Trainingslog

michi • 13. Mai 2015


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