Sport frei Michi

Der Color Run 2014 Nürnberg …

… hat uns am 25.05. einen farbenfrohen Sonntag verschafft. Bei bestem Wetter haben sich 4000 Farbenverrrückte tanzend, gehen, robbend und bockspringend um den Nürnberger Dutzendteich bewegt. Da durften wir natürlich nicht fehlen …

Am Anfang waren wir noch unschuldig weiss, doch auf den 4,7 Kilometern wurden wir, frei nach indischer Tradition des Holi-Fests, in vier sogenannten Farbstationen von freiwilligen „Helfern“ blau, grün, gelb und pink eingefärbt.

Was soll ich sagen? Ein Riesenspass für jung (einige Kinderwagen wurden über die Strecke geschoben) und alt (wir sind am Gutmann vorbeigelaufen, wo sich bestimmt der ein oder andere Rentner bei einem Mittagsbierchen gefragt hat, was diese Hippies da machen). Laut Veranstalter sollte es eine schnelle und eine langsam Bahn zum Laufen geben, davon haben wir allerdings nichts gemerkt. Spätestens nach den ersten paar Metern war keiner mehr auf Sekundenjagd und der Spass stand ganz klar im Vordergrund. Vor dem Ziel gab es einen Bitburger-Stand, ja richtig VOR dem Ziel, mit alkoholfreiem Bier und Radler und zwischendurch auch mal Wasser (hab vergessen wo ;-). Ich kann nur sagen, dass nach ca. 5 Kilometern, einer Menge Farbmehl und Sonnenschein auch ein alkoholfreies Bitburger schmecken kann. Im Ziel wurde dann noch „abgespackt“ (das war glaub ich das Lieblingswort des Moderators), eine Massenchoreographie mit einem Detlef „D“ Soost ähnlichen Motivation-, Trainer-, Tänzer-, Sportartikelvertreter-Typen einstudiert und mit sehr viel Farbe geschmissen.

Vor dem Lauf haben wir uns natürlich die klassischen Fragen gestellt und wie immer ist man danach schlauer.

  • Geht das Zeug wieder raus? Ja, komplett 
  • Brille ja / nein: Ganz klar ja. Sieht cooler aus und schützt – etwas – vor Frontalattacken 
  • Braucht man einen Atemschutz? Nur, wenn man an einer Farbstation in die Farbfässer der Helfer greift und einen Helfer mit dem Inhalt des Fasses überschüttet. Die entsprechende Rache ist sehr farbig.
  • Sehe ich mit dem Stirnband doof aus? …sah der Norris Chuck jemals komisch aus?
Interessant ist auch was man aus so einem weissen T-Shirt alles machen kann. Die meist
weiblichen Aspiranten schnitten, nähten und klammerten die Dinger in echte Kunstwerke. Hier noch ein Tipp für den Veranstalter: Die ganze Strecke mit Musik beschallen und eine Tanzspur aufmachen.

michi • 31. Mai 2014


Previous Post

Next Post

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published / Required fields are marked *

%d Bloggern gefällt das: